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Viele Böden sind messbar versauert. Dabei gehen die Nährstoffe Kalzium, Magnesium und Kalium verloren, die Fruchtbarkeit nimmt ab. Auch im Laub und in den Nadeln der Bäume haben diese Nährstoffe abgenommen. Zusätzlich sind die Phosphorkonzentrationen geringer geworden. ![]() Erhöhte Anfälligkeit für Trockenheit Stickstoff erhöht die Anfälligkeit für Trockenheit. Einerseits ist die Funktion der Feinwurzeln und der mit den Feinwurzeln zusammenlebenden Wurzelpilze eingeschränkt, andererseits ist die Regulierung des Wasserverbrauchs gestört. ![]() Reduziertes Holzwachstum Der durchschnittliche Stammzuwachs hat abgenommen. Dies hängt wahrscheinlich mit der beobachteten Verschlechterung der Phosphorversorgung zusammen. ![]() Zu wenig Regenwürmer In sauren Böden fehlen die Regenwürmer. Diese erfüllen wichtige Funktionen im Waldboden. Sie bauen Laub ab, durchmischen den Boden, bilden stabile Krümel und sorgen für eine gute Durchlüftung. ![]() Höheres Sturmschadenrisiko Die Windwurfanfälligkeit von Waldbäumen ist auf versauerten Böden erhöht. ![]() Stärkerer Parasitenbefall Die hohe Stickstoffkonzentration führt zu einer grösseren Anfälligkeit gegenüber Insekten, Fäule und anderen Parasiten. ![]()
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