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Die Rolle des Borkenkäfers
Käfer und andere Kleinlebewesen sind für den natürlichen Kreislauf des Waldes unentbehrlich. Sie sorgen dafür, dass abgestorbene Bäume und Pflanzen verwertet und dem Waldboden als Nährstoffe wieder zugeführt werden. Der Fichtenborken-
käfer dagegen ist auf lebendes Gewebe angewiesen. Bei einer Massenvermehrung wie beispielsweise nach dem Wintersturm Lothar (1999) und nach dem trockenen Sommer 2003 kann er auch gesunde Bäume befallen. In der Regel ist er aber ein Schwächeparasit, greift also Bäume an, die durch andere Faktoren gestresst sind. Unter diesen Faktoren spielt Trockenheit sicher die wichtigste Rolle, aber auch Nährstoff­ungleichgewichte wie Kalimangel können von Bedeutung sein.

Die aktuelle Forschung beschäftigt sich mit solchen Zusammenhängen und anderen Phänomenen, welche für die Gesundheit des Waldes von Bedeutung sind.