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| 25 Jahre Waldbeobachtung:
Keine Entwarnung |
Leider ist kein Grund für Entwarnung
gegeben, wie die aktuellen Resultate der seit 25 Jahren laufenden wissenschaftlichen
Langzeitstudie über die Gesundheit des Waldes zeigen. Der Wald leidet
vielerorts unter schleichenden Veränderungen mit negativen Auswirkungen,
die hauptsächlich vom Menschen verursacht sind. Vor allem die vielfältigen
Folgen von hohen Stickstoffeinträgen machen ihm zu schaffen. In der Natur
entwickeln sich entscheidende Prozesse oft über eine lange Zeitdauer,
unauffällig und unspektakulär. Wenn sie jedoch eine kritische Grenze
überschreiten, können sie zu Schäden führen. Noch zehren die Bäume von
den ursprünglich reichen Böden, doch dieser Reichtum schwindet.
Die Belastungssituation des Waldes muss und kann vermindert werden. Dazu
sind dringend Massnahmen nötig.
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