Was den Wald belastet

Verschiedene Stressfaktoren beeinflussen das Wachstum und den Gesundheitszustand der Bäume. Einige davon beeinflussen einander gegenseitig und verstärken sich in ihrer Wirkung.

Stickstoff

Stickstoff wirkt bis zu einem gewissen Grad als Dünger und steigert das Wachstum. Bei zu hohen Einträgen können aber Nährstoffungleichgewichte entstehen. In der Folge kommt es zu Wachstumsreduktionen, höherem Parasitenbefall (Krankheiten und Schädlinge), erhöhter Empfindlichkeit gegenüber Trockenheit und Ausbreitung von stickstoffliebenden Pflanzen im Wald.

Bodenversauerung

Folgen der Bodenversauerung sind die Abnahme der Bodenfruchtbarkeit, Nährstoffungleichgewicht, das Verschwinden der Regenwürmer, geringe Wurzeltiefe und damit verminderte Widerstandskraft der Bäume gegenüber Windwurf und Trockenheit.

Nährstoffmangel

Fichte und Buche leiden unter einem Mangel von Phosphor und Kalium, bei der Buche kommt noch der Magnesiummangel hinzu.

Ozon

Ozon verfärbt das Laub und hemmt das Wachstum.

Witterungsextreme

Infolge Trockenheit können Bäume absterben. Stürme können in kurzer Zeit grosse Waldflächen vernichten. Beide Effekte können durch Stickstoff und Bodenversauerung verstärkt werden.

Parasiten

Zu den Parasiten zählen Borkenkäfer oder auch die Verursacher eingeführter und neuer Krankheiten wie Föhrentriebsterben und Eschenwelke.